Lästige Fremdgräser

Lästige Fremdgräser

Fremdgräser im Rasen.

Gründe und Hilfe dagegen.

Herbst

Für Rasenfreunde ist dieses Gras oft unerwünscht: Poa Annua und auch Poa trivialis. Beides sind Fremdgräser, die eine schöne, sattgrünen Fläche in eine ungleichmäßige Fläche verwandeln können. Doch wieso befinden sich Fremdgräser im eigenen Rasen und vor allem: Was kann man dagegen tun?

Poa annua – die Eigenschaften des Fremdgrases

Das Gras Poa annua (auch unter dem Namen: „Jährige Rispe“ oder „Einjähriges Rispengras“ bekannt) ist das am weitesten verbreitete und häufigste Süßgras überhaupt. Es hat ein starkes Wachstum, eine sehr helle Farbe und eine intensive Blüte. Poa annua ist bei den äußeren Bedingungen nicht wählerisch.

Es wächst an Wegesrändern, in Pflasterritzen, in Gärten auf Äckern und an vielen weiteren Stellen mehr. Grundsätzlich mag das Gras stickstoffreiche, schwere Böden, wobei es auch auf sandigem Boden wächst. Im Gegensatz zu vielen Kulturgräsern hat die Poa annua sehr flache Wurzeln.

Wieso ist so viel Fremdgras auf Rasenflächen zu finden?

Da vor allem Poa annua eher anspruchslos ist, schnell wächst und seine Samen schnell verbreitet, kann sich Poa annua auch schnell ausbreiten. Dazu kommt das neue Pflanzenschutzgesetz, dessen Ziel es ist, die Artenvielfalt zu erhöhen. Was grundsätzlich sehr zu begrüßen ist, wirkt sich beim Rasen leider negativ aus. Denn eine direkte Bekämpfung ist weder im Saatgut noch in der Rollrasenproduktion aufgrund der Gesetzeslage möglich. Dadurch befindet sich bereits im Saatgut ein deutlich höherer Anteil an Poa annua Samen. Dies wurde unlängst bei den Normen erkannt und angeglichen. Waren früher 2 Prozent Poa annua Anteil erlaubt, so sind es heute 10.

Zudem gibt es auch fördernde Faktoren. Beispielsweise ist ein dauernder Tiefschnitt für Poa annua sehr förderlich. Das Gras verträgt einen kurzen Schnitt von weniger als 30 Millimetern Graslänge sehr gut. Ebenfalls vorteilhaft für das Gras ist häufiges Wässern. Wird die Fläche regelmäßig und langfristig feucht gehalten, kommt das den flachwurzelnden Gräsern zugute, die dann immer optimal versorgt sind.

Wie kann man das Fremdgras erkennen?

Wie bereits erwähnt, ist Poa annua sehr hell. Bei unseren Sorten PeifferSPORTS und PeifferCLASSIC fällt es durch helle Flecken in der Fläche auf.

Im Gegensatz dazu fällt das Fremdgras in den Sorten PeifferPREMIUM und PeifferSHADOW+ weniger auf, da hier Mischungen verwendet werden, deren Farbe und Textur der jährigen Rispe durchaus ähnlich ist. Außerdem verfügen diese beiden Sorten über eine höhere Konkurrenzkraft gegenüber Poa annua.

Wieso ist so viel Fremdgras auf Rasenflächen zu finden?

Da vor allem Poa annua eher anspruchslos ist, schnell wächst und seine Samen schnell verbreitet, kann sich Poa annua auch schnell ausbreiten. Dazu kommt das neue Pflanzenschutzgesetz, dessen Ziel es ist, die Artenvielfalt zu erhöhen. Was grundsätzlich sehr zu begrüßen ist, wirkt sich beim Rasen leider negativ aus. Denn eine direkte Bekämpfung ist weder im Saatgut noch in der Rollrasenproduktion aufgrund der Gesetzeslage möglich. Dadurch befindet sich bereits im Saatgut ein deutlich höherer Anteil an Poa annua Samen. Dies wurde unlängst bei den Normen erkannt und angeglichen. Waren früher 2 Prozent Poa annua Anteil erlaubt, so sind es heute 10.

Zudem gibt es auch fördernde Faktoren. Beispielsweise ist ein dauernder Tiefschnitt für Poa annua sehr förderlich. Das Gras verträgt einen kurzen Schnitt von weniger als 30 Millimetern Graslänge sehr gut. Ebenfalls vorteilhaft für das Gras ist häufiges Wässern. Wird die Fläche regelmäßig und langfristig feucht gehalten, kommt das den flachwurzelnden Gräsern zugute, die dann immer optimal versorgt sind.

Was ist so schlimm daran das Fremdgras im Rasen zu haben?

Das Gras ist aufgrund seiner flachen Wurzeln anfällig für Trockenheit und vertrocknet schneller. Nach mehrmaligem Schnitt wird Poa annua borstig und bildet keine dichte Grasnarbe und zu guter Letzt fällt es durch seine hellen Flecken unschön im Rasen auf.

Wie werde ich Poa annua wieder los?

Aufgrund der negativen Eigenschaften ist es sinnvoll Poa annua aus dem Rasen möglichst herauszuhalten.

Eins vorab:  eine chemische Bekämpfung mit Unkrautvernichtern ist nicht möglich. Dies würde nämlich auch die gewünschten Gräser bekämpfen. Doch es gibt einfache und effektive Mittel gegen Poa annua. Um eine Verbreitung zu verhindern ist vor allem die fachgerechte Bewässerung sehr wichtig. Der Rasen sollte stets gut durchdringend bewässert werden, dafür aber nicht so oft. Dadurch trocknet der obere Bereich der Fläche schnell ab und die flach wurzelnde Poa annua hat nicht genug Wasser. Die deutlich tiefer wurzelnden Kulturgräser kommen dagegen damit gut klar. Je nach Trockenheit und Tageshöchsttemperatur wird ein bis dreimal pro Woche (dreimal nur bei extremer Hitze) mit mindestens 15 Litern pro Quadratmeter gewässert.

Bei einem Befall sollten einzelne Nester entweder ausgestochen werden oder die komplette Fläche stark vertikutiert werden. Beim Vertikutieren wird die Poa annua dank der flachen Wurzeln sehr effektiv von der Fläche entfernt. Wichtig: unmittelbar danach sollte eine Nachsaat ausgebracht werden, um die entstandenen Lücken wieder zu füllen. Hierbei sollte auf hochwertiges Saatgut geachtet werden, da billiges Saatgut oft einen deutlich höheren Anteil an Poa annua Samen enthält.

Um eine Verbreitung zu verhindern ist zudem empfohlen immer mit Fangkorb zu mähen. Wird mit einem Rasenroboter gearbeitet, empfehlen wir die Sorten PeifferPREMIUM oder PeifferSHADOW+.

Aufgrund der großen Verbreitung und der gesetzlichen Lage lässt sich Poa annua auf einer Rasenfläche nicht vermeiden. Der Druck auf die Rasenflächen ist einfach zu groß. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Fremdgras wirkungsvoll wieder zurückdrängen.

Zusammenfassung: 

1. Poa annua ist weit verbreitet und kann in jedem Rasen vorkommen.

2. Das Pflanzenschutzgesetz macht eine Bekämpfung im Saatgut und in der Rollrasenproduktion unmöglich.

3. Zu oft wässern und Tiefschnitt fördern Poa annua

4. Abhilfe schafft: fachgerechtes Wässern, Vertikutieren,  Ausstechen

FAZIT:
Poa annua lässt sich nie ganz vermeiden, aber gut loswerden.

 

 

Mähroboter

Mähroboter

Rollrasen und
der Mähroboter.

Darauf müssen sie beim Einsatz achten!

Herbst

Wir zeigen, worauf man bei den praktischen Mähhelfern achten muss, damit der Rasen perfekt gedeiht

Geht nicht gibt es nicht: Auf diese Meinungen sollte man beim Einsatz des Mähroboters auf dem Rollrasen besser nicht hören.

So ein Rasenmäh-Roboter ist was Feines. Je nach eingestelltem Intervall fährt „Robby“ kreuz und quer über das frische Grün und hält es immer auf der perfekten Höhe. Nach getaner Arbeit verschwindet der Mähroboter in seiner Station, wo er für den nächsten Einsatz wieder aufgeladen wird. Praktischer geht die regelmäßige Rasenpflege im eigenen Garten nun wirklich nicht.

Unter Liebhabern des perfekten Grüns gilt ein Roboter dagegen oft als verpönt. Können Sie ruhigen Gewissens wirklich so eine „Elektro-Schaf“ einsetzen? Fehlt dem Rasen dann nicht die „perfekte“ Pflege oder noch schlimmer: Leidet der der Rollrasen am Ende sogar unter dem Rasenmäher? Unter vermeintlichen Experten gilt immer noch: Wer seinen Rasen liebt, verzichtet oft auf den Roboter, obwohl er es nicht muss. Und es kursieren so manche Mythen und Märchen. Hier die bekanntesten:

  • Mit einem Mähroboter ist die Rasenpflege schwer bis unmöglich, zumindest steigt der Pflegeaufwand beträchtlich
  • Wer einen Rollrasen ausgelegt hat, kann keinen Mähroboter benutzen
  • Mähroboter sind nicht effizient und belasten die Umwelt

Was ist an diesen Aussagen dran? Warum Sie bedenkenlos auch einen Mähroboter nutzen können und was dabei zu beachten ist, das erklären wir in dieser Folge.

So einfach geht die Rasenpflege mit „Robby“

Eins vorab: Ja, das beste Schnittbild liefert ein so genannter Spindelmäher, den es – Stand heute – aber nicht als Roboter für den Hausgebrauch gibt. Sicherlich ist auch die umweltfreundlichste Methode, mit einem Handgerät ohne Motor zu arbeiten, aber wer hat heutzutage dazu die Zeit? Denn genau das ist es doch, was Mähroboter so praktisch machen: Sie nehmen einem die teilweise lästige Arbeit ab und schaffen einem die lang ersehnten Freiräume. Aber so ganz ohne Arbeit geht es auch mit dem Roboter nicht. Wichtig ist vor allem auf unsere 4 Grundregeln zu achten, damit es auch mit dem Roboter perfekt grün wird.

1. Die richtige Rasenmischung

Grundsätzlich könnte man meinen, dass jeder Rasen mit einem Mähroboter gut wächst und gedeiht. Doch das beste Bild und die geringste Arbeit macht eine Rasenfläche in der auch Poa supina vorhanden ist. Warum sollte auf diese Grassorte besonders geachtet werden? Dazu muss man sich einmal die Arbeitsweise eines Mähroboters ansehen. Diese fahren täglich über die Fläche und schneiden immer nur wenige Millimeter der Grashalme ab. Der Rasenschnitt wird nicht in einem Fangkorb gesammelt, sondern alles fällt zwischen die Halme. Anders als bei herkömmlichen Rasenmähern wird die Fläche also nicht immer wieder „abgesaugt“, sondern alles bleibt auf dem Rasen.

Somit verbleiben auch Samen von Fremdgräsern oder Unkraut auf der Fläche. Durch den kurzen Schnitt hat dieses Saatgut zudem gute Chancen aufzugehen. Dieser Konkurrenz ist Poa supina allerdings gut gewachsen. Das kräftige Gras verhindert das Wachstum der ungewünschten Gräser. Zu finden ist Poa supina in unseren Rasensorten PeifferPREMIUM sowei PeifferSHADOWPLUS und in der Saatgutmischung Supra.

Ganz nebenbei: Sollten sich einmal unerwünschte Fremdgräser einschleichen, fallen sie bei Poa supina nicht so stark auf. Denn die Blätter sind denen der unbeliebten Grassorten durchaus ähnlich.

2. Der richtige Zeitpunkt für den Mähroboter

Ja auch die Zeit, wann der Roboter fährt, ist entscheidend. Ununterbrochen sollten Sie den Mähroboter nicht fahren lassen. Denn grundsätzlich, wie immer beim Rasenmähen, sollte nicht gemäht werden, wenn der Rasen feucht oder gar nass ist. In der Regel verfügen Mähroboter über Regensensoren, sodass dies kein Problem darstellen sollte. Fallen die ersten Tropfen, verkriecht sich der Roboter in seine Garage. Problematischer sind die frühen Morgenstunden, wenn auf dem Rasen Tau liegt. Hier ist es von Modell zu Modell unterschiedlich, ob diese Feuchtigkeit auf dem Rasen erkannt wird oder nicht.

Grundsätzlich gar nicht mähen sollte der Roboter in der Nacht. Denn dann sind nachtaktive Tiere unterwegs, die durch den Roboter nicht nur aufgeschreckt, sondern auch schwer verletzt werden können. Besonders Igel erleiden hier immer wieder schwere Verletzungen. Deshalb verzichten sie bitte nachts komplett auf den Einsatz des Roboters.

3. Scharfe Messer

Wie bei jedem Rasenmäher sind auch beim Mähroboter die Klingen entscheidend. Nur scharfe Messer garantieren ein optimales Schnittbild. Da der Mähroboter viel mehr unterwegs ist, müssen sie auch häufiger die Messer kontrollieren und bei Bedarf wechseln. Spätestens wenn die einzelnen Grashalme ausgefranst sind oder lange, weiße Fäden zu sehen sind, ist klar, dass die Messer nicht mehr scharf sind. Besser wäre es aber, vorher nachzusehen.

4. Mehre Regenerationsmaßnahmen

So praktisch und erleichternd der Einsatz des Mähroboters ist, so mehr erfordert er aber auch eine Regeneration. Da der Rasenschnitt zwischen die Halme fällt und nicht abgesammelt wird, bildet sich im Laufe der Zeit ein Rasenfilz. Das heißt die Grasreste sterben ab und bilden eine Schicht direkt auf dem Boden zwischen den wachsenden Halmen. Wird dieser Filz zu stark, kann die Belüftung und Wasseraufnahme gestört sein. Dadurch steigt der Krankheitsdruck und auch Staunässe und andere Schwierigkeiten können dem Rasen zu schaffen machen. Deshalb ist es wichtig, den Rasen regelmäßig zu regenerieren und je nach Zustand zu lüften, vertikutieren oder auch aerifizieren.

Zusammenfassung: Die 4 Regeln zum Einsatz von Mährobotern bei Rollrasen in Kürze 

1. Die richtige Rasenmischung ist wichtig

2. Der Rasenroboter sollte auf den richtigen Zeitpunkt programmiert werden

3. Die Messer müssen immer scharf sein

4. Der Rasen muss regelmäßig gelüftet oder vertikutiert werden

FAZIT:
Wer die einfachen Regeln beachtet, bekommt viel Spaß mit Robby und einen perfekten Rasen

Wie Sie sehen, ist der Pflegeaufwand nicht höher, als beim normalen Rasenmäher auch, er ist nur anders. Während Sie darauf verzichten können, regelmäßig mit dem Rasenmäher über ihre Fläche zu fahren, müssen Sie etwas häufiger auf die richtige Belüftung des Rasens achten. Verglichen mit einer wöchentlichen Mahd, sind diese Einsätze allerdings deutlich geringer.

Die Frage nach Rollrasen oder selbst gesätem Rasen stellt sich schlicht nicht. Denn nach der Phase des Anwachsens ist beides identisch zu behandeln. Es kommt halt auf die richtige Gräser-Mischung an. Zu guter Letzt die Frage nach der Effizienz: Diese hängt letztlich vom Roboter, dessen Stromverbrauch und gleichzeitig Mähleistung ab. Alles in allem, verbrauchen Mähroboter der neuesten Generation allerdings deutlich weniger Strom, als handelsübliche Rasenmäher.

Letztere müssen mehr Kraft aufwenden, um etwa einmal pro Woche die deutlich höheren Halme zu schneiden. Gegen den handgeführten Spindelmäher ohne Motor kommen Roboter beim Stromverbrauch natürlich nicht an, dafür benötigen hier die Besitzer mehr Muskelkraft.